Bundesverkehrswegeplan Bahnprojekte im Südwesten werden hochgestuft

Arbeiter errichten eine neue Zugbildungsanlage. Foto: Jan Woitas/Archiv
Arbeiter errichten eine neue Zugbildungsanlage. Foto: Jan Woitas/Archiv © Foto: Jan Woitas
Berlin/Stuttgart / DPA 06.11.2018

Gute Nachrichten für den Südwesten – und seine Bahnfahrer. Zumindest auf Lange Sicht. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat mehrere Bahnprojekte in Baden-Württemberg in die Top-Kategorie mit einer gesicherten Finanzierung hochgestuft. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 rückt zum Beispiel der Bahnknoten Mannheim in die Liste der wichtigsten Projekte, den sogenannten Vordringlichen Bedarf, auf, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte. Hinzu kommt der Neubau der Studernheimer Kurve, der Teil des Knotens sein wird. Außerdem steht der Ausbau der Bahnstrecke von Stuttgart über Backnang/Schwäbisch Gmünd und Aalen nach Nürnberg sowie von Kehl nach Appenweier auf der Liste.

Das Ministerium hatte bundesweit 44 Projekte auf ihre Wirtschaftlichkeit untersuchen lassen und stuft nun 29 davon in die höchste Kategorie hoch. Zugleich wurde allerdings betont, dass nicht für alle nun auch direkt mit den Planungen begonnen werden könne.

40 Prozent der Investitionen gehen in Bahnprojekte

Der geltende Bundesverkehrswegeplan 2030 war 2016 beschlossen worden. Er sieht Investitionen in Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland von insgesamt mehr als 270 Milliarden Euro vor. 40 Prozent der Mittel gehen an Bahnprojekte. Für den Plan waren über 2000 Vorhaben angemeldet und nach Kosten, Nutzen und Umweltfolgen bewertet worden. Zum Verkehrsnetz des Bundes gehören die Autobahnen und Bundesstraßen, das Netz der bundeseigenen Deutschen Bahn sowie Flüsse und Kanäle.

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