Quittung für die Kündigung

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Symbolfoto © Foto: Post/DHL
DPA 15.08.2015

Arbeitnehmer übergeben eine Kündigung sicherheitshalber immer persönlich und lassen sich den Empfang vom Arbeitgeber quittieren. Eine andere Möglichkeit ist, sie zusammen mit einem Zeugen in den Briefkasten der Firma zu werfen. So geht man sicher, dass es später keinen Streit über den Zugang des Schreibens gibt, erklärt die Fachanwältin für Arbeitsrecht Nathalie Oberthür.

Wer die Kündigung lediglich mit der Post schickt, riskiert, dass der Arbeitgeber hinterher behaupten kann, sie sei nie angekommen. Schlimmstenfalls kommen Arbeitnehmer dann erst später aus dem Vertrag heraus, als sie es geplant haben. Selbst dass man die Kündigung als Einschreiben geschickt hat, hilft im Streitfall nicht. Damit kann der Absender zwar belegen, dass ein Brief zugestellt wurde, aber nicht, dass in dem Umschlag ein Kündigungsschreiben war.

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