Medien NPG plant Kauf von Lausitzer Rundschau

Ulm / eb 13.03.2018
Die „Neue Pressegesellschaft“ (NPG) steht vor der Übernahme der Lausitzer Rundschau in Cottbus. Das Kartellamt muss noch zustimmen.

Zuwachs für die „Neue Pressegesellschaft“ (NPG):  Das Ulmer Medienhaus, das auch die SÜDWEST PRESSE herausgibt, beabsichtigt über ihre Tochter Märkisches Medienhaus den Erwerb der Lausitzer Rundschau in Cottbus. Bisher gehörte die Lausitzer Rundschau der Saarbrücker Mediengruppe.

Mit dem geplanten Erwerb der Zeitung würde die Neue Pressegesellschaft ihre vorhandenen Aktivitäten in Brandenburg stärken, wo sie über das Märkische Medienhaus bereits die Märkische Oderzeitung herausgibt.

Thomas Brackvogel, Geschäftsführer der Neuen Pressegesellschaft: „Die Lausitzer Rundschau ist ein starkes Medienunternehmen, das nah beim Leser ist. Das passt sehr gut zu uns. In der strategischen Ausrichtung sehen wir viele Parallelen zur Neuen Pressegesellschaft und dem Märkischen Medienhaus. Hier könnte eine starke Stimme für Brandenburg entstehen.“ Dr. Joachim Meinhold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Saarbrücker Mediengruppe: „Mit der NPG haben wir einen starken und verlässlichen Partner gefunden, der über eine sehr gute Basis zur Zukunftssicherung der Medienhäuser Lausitzer Rundschau und Märkische Oderzeitung verfügt.“

Die „Lausitzer Rundschau“ erscheint in Südbrandenburg und Nordsachsen und erreicht mit einer verkauften Auflage von rund 76.300 Exemplaren täglich 260.000 Leser. Beide Parteien haben über Details der Transaktion Stillschweigen vereinbart. Der Kauf bedarf noch der Zustimmung der Gremien der Saarbrücker Mediengruppe und des Bundeskartellamtes.

So berichtet der RBB über den Kauf der Lausitzer Rundschau.

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