NOTIZEN vom 9. November

SWP 09.11.2012

Minus im Export

Nach dem guten Monat August hat der deutsche Außenhandel einen schwächeren September als erwartet hingelegt. Im Monatsvergleich waren die Exporte Deutschlands im September um 2,5 Prozent rückläufig, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Einfuhren sanken von August auf September um 1,6 Prozent. Derweil verschlechtern sich die Konjunkturaussichten für die nächsten sechs Monate im Euro-Raum weiter, wie das Münchner Ifo-Institut berichtete.

Weniger überschuldet

Baden-Württemberger können laut einer Studie ganz gut mit Geld umgehen. Mit einer Überschuldungsquote von 7,66 Prozent führt der Südwesten nach Bayern (6,98 Prozent) das Ranking der Bundesländer mit der geringsten Überschuldungsquote an. Bundesweit geraten immer mehr Menschen in die Schuldenfalle. Fast jeder zehnte Erwachsene in Deutschland ist überschuldet. Die Zahl der Betroffenen stieg auf 6,6 Millionen.

Zuversicht am Bau

Das deutsche Baugewerbe rechnet für das Jahr 2013 mit einer Umsatzsteigerung zwischen 3 und 4 Prozent. In diesem Jahr erwartet die Branche einen Umsatz von rund 94,4 Mrd. EUR. Das entspricht einem Plus von 2,3 Prozent.

Schuler-Chef bestätigt

Stefan Klebert bleibt weitere fünf Jahre an der Spitze des weltgrößten Pressenherstellers Schuler. Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag des 47-jährigen Vorstandsvorsitzenden bis September 2018. Klebert führt Schuler mit seinen rund 5350 Mitarbeitern seit zwei Jahren.

EU ermittelt gegen China

Im Streit zwischen der europäischen und der chinesischen Solarindustrie hat die EU-Kommission nun auch wegen mutmaßlich unfairer Subventionen eine Untersuchung gegen die Billigkonkurrenz aus China eingeleitet.

Bosch steigt bei Denso aus

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch hat sich von seiner Beteiligung am japanischen Zulieferer Denso getrennt. Das Engagement entsprach zuletzt einem Anteil von rund 5 Prozent an Denso. Den Erlös von 1,1 Mrd. EUR will Bosch ins Unternehmen stecken oder für Zukäufe verwenden.

Leichtes Plus im Handwerk

Das Handwerk stellt sich im kommenden Jahr auf ein leichtes Umsatzplus ein. Der Handwerksverband ZDH hält ein Wachstum von bis zu einem Prozent für erreichbar. Das Wachstumsziel von 2,5 Prozent für 2012 ist nicht mehr erreichbar.