Notizen vom 5. Januar 2016

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will einen digitalen Assistenten programmieren.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will einen digitalen Assistenten programmieren. © Foto: dpa
SWP 05.01.2016

Mehr Geld fürs Tierwohl?

Supemarktketten sollten mehr in den Tierwohl-Fonds, die gemeinsame Branchen-Initiative für bessere Haltungsbedingungen bei Schweinen und Geflügel, einzahlen, fordert der Bauernverband. Für das im vergangenen Jahr gestartete Bonussystem seien erst rund 2100 Schweinehalter zugelassen, angemeldet hätten sich aber 4700, sagte Bauernpräsident Joachim Rudkwied. Er forderte eine Verdreifachung des Budgets, so sollten die Supermarktketten 12 Cent je verkauftes Kilo Fleisch und Wurst in den Fonds einzahlen.

Gemeinsame Standards

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, unterstützt die Zusammenarbeit deutscher Hersteller bei der Entwicklung selbstfahrender Autos. Er könne sich Standards für einheitliche Batterien, Ladestationen und teilweise auch Software für selbstfahrende Autos vorstellen, solange diese Plattformen für Wettbewerber offen blieben.

VW gibt keine Rabatte

Trotz des Abgas-Skandals verzichtet Europas größter Autobauer weitgehend auf Kaufanreize bei Neuwagen in Form großer Rabattaktionen. VW habe im Dezember 2015 laut dem CAR-Institut an der Universität Duisburg-Essen eher weniger Nachlässe gewährt als noch im November. Autoexperten werten dies als gutes Zeichen für die Marke VW.

Mindestlohn lohnt sich

Seit dem 1.Januar 2015 gilt in Deutschland die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sieht bislang nur Vorteile und tritt für eine Anhebung des Mindestlohns ein: "Es hat keine Jobverluste gegeben, es gab mehr Kaufkraft". CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer warnte dagegen vor einer Anhebung, die nicht nur die Wirtschaft unnötig belaste.

Zuckerbergs Assistent

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich vorgenommen, in diesem Jahr einen digitalen Assistenten für sein Zuhause zu programmieren. Das schrieb der 31-Jährige in einem Facebook-Eintrag. Der Computer könnte auch Bescheid geben, wenn er im Zimmer seiner neugeborenen Tochter Max vorbeischauen sollte.

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