Notizen vom 30. Juni 2015

Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller erhält den Preis "Vordenkerin 2015".
Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller erhält den Preis "Vordenkerin 2015". © Foto: dpa
SWP 30.06.2015

China baut Pipeline

China hat mit dem Bau seines Teils einer Pipeline für Gaslieferungen aus Russland begonnen. Über diese östliche Route sollen jährlich 38 Mrd. Kubikmeter Gas von Produktionsstätten in den sibirischen Gebieten Jakutien und Irkutsk nach China geliefert werden. Die Pipeline mit dem russischen Namen Sila Sibirii (deutsch: Kraft Sibiriens) soll 2018 in Betrieb gehen.

Preis für Trumpf-Chefin

Nicola Leibinger-Kammüller, Chefin des Laserspezialisten Trumpf (Ditzingen) ist in Frankfurt mit dem Preis "Vordenkerin 2015" ausgezeichnet worden. Sie schaffe es "wie kaum eine zweite, eine Führungs- und Wertekultur zu entwickeln und zu leben, die auf Partnerschaft, Fairness und Nachhaltigkeit setzt", teilte die Kasseler Finanzberatungsgesellschaft Plansecur mit, die den Preis ausgelobt hat. Der Preis ist mit 10 000 EUR dotiert und ist für eine karitative Organisation zu bestimmen.

300 Jobs verlagert

Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse strukturiert seine Firmenzentrale in München um. Der Konzern, der in München 2500 Mitarbeiter beschäftigt, verlagert rund 300 Arbeitsplätze nach Berlin, Budapest sowie nach Suzhou und Nankou in China. Der Arbeitsplatzabbau soll über Versetzungen, Vorruhestands- und Abfindungsregelungen sowie das Auslaufen befristeter Verträge umgesetzt werden.

Puerto Rico vor Pleite

Die Karibikinsel Puerto Rico hat einen Schuldenberg von 72 Mrd. Dollar (65 Mrd. EUR) angehäuft - 70 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Rechnungen ließen sich nicht beglichen, sagte Gouverneur Alejandro Garcia Padilla und forderte Zugeständnisse von den Gläubigern. Am Mittwoch könnte bereits eine Anleihe ausfallen.

Neue Pläne für Eurowings

Die neue Lufthansa-Billigmarke Eurowings soll nach den Plänen von Konzernchef Carsten Spohr zur Plattform werden, die andere Fluggesellschaften übernimmt. Möglich wären Brussels Airlines, an der Lufthansa bereits eine Minderheitsbeteiligung hält, und die Lufthansa-Regionaltochter Air Dolomiti.

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