NOTIZEN vom 2. Januar

CSU-Chef Horst Seehofer stellt neue Rentenregelung in Frage.
CSU-Chef Horst Seehofer stellt neue Rentenregelung in Frage.
SWP 02.01.2012

Umrechnen in D-Mark

Drei von vier Deutschen rechnen auch zehn Jahre nach der Euro-Bargeldeinführung laut einer Umfrage Euro-Preise gelegentlich noch in DM um. Bei den Ostdeutschen, die erst seit der

Wiedervereinigung 1990 und damit für lediglich elf Jahre mit der Deutschen Mark rechneten, sind es sogar 80 Prozent, bei den Westdeutschen 70 Prozent, ergab eine Emnid-Umfrage.

Ritterschlag für Designer

Apples Chefdesigner Jonathan Ive (44) darf sich künftig mit "Sir Jony" ansprechen lassen. Dem in Kalifornien lebenden Brite, der für das aktuelle charakteristische Design der Apple-Geräte von den iMac-Computern bis hin zu iPhone und iPad verantwortlich zeichnet, wurden am Samstag Ritter-Ehren zuteil. Offiziell lautet der Titel "Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire".

Ungarn erhöht Steuern

Ungarn hat zu Jahresbeginn die Mehrwertsteuer von 25 auf 27 Prozent erhöht. Das ist der höchste Satz innerhalb der EU. Die Regierung in Budapest will mit der Anhebung und weiteren bereits beschlossenen Steuererhöhungen die leeren Staatskassen füllen. Ermäßigte Mehrwertsteuersätze etwa für Grundnahrungsmittel (18 Prozent) oder Bücher und Zeitungen (5 Prozent) blieben unverändert.

Zweifel an Rente mit 67 CSU-Chef Horst Seehofer stellt die zum Jahresbeginn in Kraft getretene Regelung zur Rente mit 67 in Frage. "Die Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitnehmer über 50 in Deutschland müssen spürbar verbessert werden", sagte Seehofer der "Bild am Sonntag". Wenn sich die Situation für ältere Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt nicht rasch ändere, werde die Verlängerung der Lebensarbeitszeit zur faktischen Rentenkürzung.

Gerüstet für den Winter

Den Wintereinbruch wird die Bahn nach eigener Einschätzung diesmal besser verkraften als in den Vorjahren. In allen Bereichen habe sich das Unternehmen intensiver vorbereitet sagte Technik-Vorstand Volker Kefer dem "Spiegel". So wurde allein die Zahl der Räumkräfte auf 20 000 Mitarbeiter mehr als verdoppelt.