NOTIZEN vom 13. Juni 2014

SWP 13.06.2014

Jeder Fünfte verzichtet

Schnelligkeit und Komfort sind wichtige Aspekte beim Online-Banking. Aber den Nutzern ist nichts wichtiger als Sicherheit und Datenschutz. Beim mobilen Banking über Smartphone und Tablet gibt es da noch viele Vorbehalte, ergab eine Studie. Demnach nutzen inzwischen mehr als 70 Prozent der Menschen in Deutschland das Online-Banking für ihre Bankgeschäfte. 19 Prozent lehnen aber entsprechende Dienste bewusst ab.

Größere Gründungen

Erstmals seit fast vier Jahren sind in Deutschland wieder mehr größere Betriebe gegründet worden als im entsprechenden Vorjahresquartal. Das Statistische Bundesamt rechnet mit gut 35 000 Betrieben, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Die Zahl liegt um 1,5

Prozent höher als im Vorjahr.

Höheres Wachstum

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft sind gut: Der Aufschwung gewinnt an Fahrt, die Arbeitslosigkeit sinkt und die Löhne steigen, sagen Ökonomen voraus. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat seine Prognose für das laufende Jahr von 1,9 auf 2,0 Prozent angehoben. Für das kommende Jahr sei unverändert mit plus 2,5 Prozent zu rechnen.

Bußgeld für Intel

Die EU-Kommission bestrafte den Chip-Riesen Intel mit einem Bußgeld wegen unsauberer Methoden im Kampf gegen den Konkurrenten AMD. Der US-Konzern klagte - und muss nun doch wohl zahlen. Das EU-Gericht bestätigte die Strafe in Höhe von 1,06 Mrd. EUR.

Portugal verzichtet

Portugal verzichtet auf die letzte Tranche aus dem EU-Hilfsprogramm. Lissabon wolle damit verhindern, dass das im Mai ausgelaufene Hilfsprogramm wieder aufgenommen werden müsse, sagte Finanzministerin Maria Luís Albuquerque. Die internationalen Geldgeber hatten die Freigabe der letzten Tranche von 2,6 Mrd. EUR ausgesetzt, weil Portugal noch nicht dargelegt hatte, wie es Deckungslücken im Staatshaushalt schließt.

Keine Deflationsgefahr

Trotz der extrem niedrigen Inflation sieht die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin keine Deflationsgefahren im Euroraum. Mit der erwarteten allmählichen Erholung der Konjunktur und dem Rückgang der Arbeitslosigkeit werde die Teuerungsrate schrittweise wieder steigen. Die Inflationsrate in der Eurozone war im Mai auf den außergewöhnlich niedrigen Wert von 0,5 Prozent gesunken.