Private Umstände Glück oder Zufriedenheit hat nicht nur ökonomische Ursachen. Die Wissenschaft weiß, welche privaten Umstände starken Einfluss ausüben. Daraus ein paar Tipps zum Glücklich werden:

Unter Menschen gehen? Ja. "Isoliert zu leben, macht nicht glücklich", sagt der Glücksforscher. Freunde haben und sie pflegen sei wichtig.

Religiös sein? Ja, das hilft. Zum einen ist die Kirche ein sozialer Treffpunkt. Außerdem hilft bei Schicksalsschlägen der Glaube an Gott. Apropos schwere Schicksalsschläge wie Tod des Ehepartners, des eigenen Kindes, Unfälle oder Krankheiten: Das zieht den Menschen extrem hinunter. Aber nach ungefähr einem Jahr erholt er sich "fast wieder auf das vorherige Level".

Jung oder alt? Jüngere sind glücklicher, Ältere aber auch. Das Mittelalter zwischen 40 und 50 ist offenbar die kritische Zeitspanne.

Liegts in den Genen? Die Wissenschaft schätzt den erblich bedingten Anteil beim Glücksempfinden auf etwa die Hälfte. Glücklich, wer die richtige Hälfte von seinen Eltern mitbekommen hat.

Heiraten oder nicht? Der erste Befund, dass Verheiratete zufriedener sind, hat einen statistischen Fehler: Die bereits Geschiedenen werden hier nicht befragt. Ob Kinder glücklich machen oder nicht, taucht in Freys Untersuchung nicht auf.

Fazit "Man sollte nicht Glück als Lebensziel anstreben. Es ist vielmehr ein Nebenprodukt eines vernünftigen Lebens." hes

Anleitung zum Glücklichsein