Nürnberg Neue Jobs durch Handel mit China

Nürnberg / AFP 11.07.2012

Allein durch den Handel mit China und Osteuropa sind im Zeitraum von 1988 bis 2008 unterm Strich 493 000 zusätzliche Jobs in Deutschland entstanden. Das teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit gestern in Nürnberg mit. Dabei sei der Wegfall von Stellen in einigen Branchen wegen der verstärkten ausländische Konkurrenz bereits in dieser Betrachtung mit einberechnet.

Auf das Beschäftigungswachstum habe der Handel mit Osteuropa stärkeren Einfluss gehabt als das Geschäft mit China. In exportstarken Branchen wie dem Maschinen- und Fahrzeugbau habe es ein Beschäftigungswachstum gegeben. Dies habe Verluste in Branchen ausgeglichen, die durch den Import von Produkten aus Osteuropa oder China einer verschärften Konkurrenz ausgesetzt waren wie etwa die Textilindustrie.

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