Stuttgart Messwerte am ersten Tag des Feinstaubalarms unter EU-Grenze

Autos fahren in der Innenstadt vor einer Anzeige, die auf Feinstaubalarm hinweist. Foto: Marijan Murat/Archiv
Autos fahren in der Innenstadt vor einer Anzeige, die auf Feinstaubalarm hinweist. Foto: Marijan Murat/Archiv © Foto: Marijan Murat
Stuttgart / DPA 04.11.2018

Zu Beginn des zweiten Feinstaubalarms in dieser Saison sind die Messwerte in Stuttgart unter der zulässigen Grenze geblieben. Am besonders belasteten Neckartor betrug der Mittelwert am Samstag 24 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft. Das geht aus vorläufigen Daten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg hervor. Erste Messungen am Sonntag zeigten ähnliche Werte. Der EU-Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Autofahrer in Stuttgart sind seit Samstag dazu aufgerufen, ihren Wagen stehenzulassen und auf Busse und Bahnen umzusteigen. Für Komfortkamine, die nur der Gemütlichkeit dienen, gilt bereits seit Freitag ein Betriebsverbot. Das Ende des Feinstaubalarms ist offen.

Feinstaubalarm wird in Stuttgart seit Anfang 2016 immer wieder von Mitte Oktober bis Mitte April ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch erwarten. Ziel des Alarms ist es, die erwartbare Belastung mit Schadstoffen wie Feinstaub und Stickstoffdioxid zu reduzieren. Feinstaub kann etwa Atemwegsprobleme und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems verursachen.

Informationen zum Feinstaubalarm der Stadt Stuttgart

Tagesmittelwerte der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

Spot-Messungen

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