Ulm / DPA

Trotz deutlich gestiegener Ölpreise ist das Ulmer Schmierstoff-Unternehmen Liqui Moly 2018 weiter gewachsen. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 544 Millionen Euro, wie der Hersteller von unter anderem Motorenölen und Additiven sowie Fetten und Autopflege-Produkten am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn wuchs auf 52,6 Millionen Euro, was laut Firmenangaben einer Umsatzrendite von 9,7 Prozent entspricht.

Geschäftsführer Ernst Prost hob die mit 83 Prozent vergleichsweise hohe Eigenkapitalquote von Liqui Moly hervor: „Wir laufen ganz allein aus eigener Kraft, völlig schuldenfrei und müssen folglich keinerlei Dividenden oder Zinsen bezahlen.“ Das sei wichtig, damit das Unternehmen mit rund 900 Mitarbeitern rasch auf Veränderungen am Markt reagieren kann. Prost verwies auf den Bau eines neuen Zentrallagers im Hafen von Dillingen an der Saar für rund 25 Millionen Euro. Damit wolle man künftig Kundenanforderungen rascher erfüllen können.

Probleme hat Liqui Moly nach Angaben von Prost die Umstellung auf eine neue Software bereitet. Das habe dazu geführt, dass noch nicht alle Abläufe bei der Belieferung von Kunden in rund 150 Ländern aus einem rund 4000 Artikel umfassenden Sortiment völlig zuverlässig funktionieren. Für 2019 erwartet Liqui Moly erneut ein positives Ergebnis.

Mitteilung von Liqui Moly