Stuttgart Land will Gründer von der ersten Idee an fördern

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Foto: Sebastian Gollnow/Archiv
Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Foto: Sebastian Gollnow/Archiv © Foto: Sebastian Gollnow
Stuttgart / DPA 31.07.2018

Viele gute Geschäftsideen werden nie realisiert, weil den Gründern zu Beginn das nötige Kapital fehlt. Diese Finanzierungslücke will das Land nun schließen. Am Dienstag wurde das Programm „Start-up BW Pre-Seed“ begonnen, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Das neue Förderinstrument soll demnach da ansetzen, wo private Investoren und Risikokapital-Gesellschaften noch nicht einsteigen wollen, weil ihnen das Risiko zu hoch erscheint. „Um die Gründungsdynamik signifikant anzukurbeln, brauchen wir eine neue Risikokultur“, erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU).

Für das Programm stehen demnach 2018 und 2019 im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes 14 Millionen Euro zur Verfügung. Wenn eine Start-up-Initiative sich für die Unterstützung qualifiziert, beteiligt sich das Land mit 20 Prozent an der Finanzierung des Vorhabens. Zudem werden die Gründer von erfahrenen Projektpartnern betreut.

Das Risiko sei also kalkulierbar, sagte Hoffmeister-Kraut. „In Baden-Württemberg warten bereits etliche Geschäftsideen auf die Chance, endlich beweisen zu können, dass in ihnen das Potenzial zum nächsten Mittelständler oder auch zu mehr steckt. Genau dieses Potenzial wollen wir mit unserem neuen Programm fördern.“

Mitteilung des Wirtschaftsministeriums

Website Startup BW

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