Hamburg Kreuzfahrtschiffe: Schweröl als Treibstoff und kaum Abgasreinigung

ARCHIV - Am Passagierkai des Ostseebades Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) haben am 23.07.2012 vier Kreuzfahrtschiffe festgemacht, dazwischen fährt eine Scandlines-Fähre (2.v.l.) in Richtung Seehafen. Die Aufnahme der Seekanal-Vertiefungen vor Rostock und Wismar in den Bundesverkehrswegeplan steht nach Worten von Verkehrsminister Pegel in Berlin auf der Tagesordnung. Foto: Bernd Wüstneck/dpa (zu dpa «Vertiefung von Seekanälen in Wismar und Rostock vor Entscheidung» vom 19.04.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
ARCHIV - Am Passagierkai des Ostseebades Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) haben am 23.07.2012 vier Kreuzfahrtschiffe festgemacht, dazwischen fährt eine Scandlines-Fähre (2.v.l.) in Richtung Seehafen. Die Aufnahme der Seekanal-Vertiefungen vor Rostock und Wismar in den Bundesverkehrswegeplan steht nach Worten von Verkehrsminister Pegel in Berlin auf der Tagesordnung. Foto: Bernd Wüstneck/dpa (zu dpa «Vertiefung von Seekanälen in Wismar und Rostock vor Entscheidung» vom 19.04.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit © Foto: foto: dpa
Hamburg / dpa 06.09.2017

Schweröl als Treibstoff und kaum Abgasreinigung: Laut Naturschutzbund Nabu ist kein Kreuzfahrtschiff in Europa empfehlenswert. „Die Umweltbilanz der Kreuzfahrt­­reeder ist insgesamt weiterhin schlecht“, sagte Bundesgeschäftsführer Leif Miller bei der Vorstellung des Rankings. Er verwies auf verdeckte Messungen auf Kreuzfahrtschiffen, die eine hohe Belastung mit krebserregenden Rußpartikeln zeigten. Auch in den großen Häfen (im Bild Rostock-Warnemünde) gebe es massive Luftbelastungen. Am besten schnitten die deutschen Reedereien Tui Cruises mit „Mein Schiff 3“ bis „Mein Schiff 6“ und Hapag-Lloyd Cruises mit der „Europa 2“ ab. Sie verwenden laut Nabu einen Stickoxid-Katalysator.