Kretschmann: Maritime Zulieferindustrie Spitze

Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Fabian Sommer/Archivbild

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Die maritime Zulieferindustrie Baden-Württembergs nimmt nach Worten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Deutschland einen Spitzenplatz ein. Gut ein Fünftel dieser Betriebe seien im Südwesten zuhause, ein großer Teil davon in der Bodenseeregion, erklärte Kretschmann am Mittwoch anlässlich der 11. Nationalen Maritimen Konferenz in Friedrichshafen. „Es sind global aufgestellte Unternehmen mit einer breitgefächerten Angebotspalette, die dazu beitragen, dass Baden-Württembergs Zuliefer- und Ausrüstungsindustrie deutschlandweit an der Spitze steht“, sagte Kretschmann.

Auch deshalb sei es richtig, dass das Branchentreffen nun erstmals in einem Binnenland stattfindet, sagte der Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann (CDU). Auf Baden-Württemberg und Bayern würden jeweils 21 Prozent der Zulieferungen entfallen. Damit käme ein wesentlicher Teil aller maritimen Hochtechnologien aus dem Süden Deutschlands. Viele der dortigen maritimen Zulieferer seien zudem auf ihren Gebieten Weltmarktführer.

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte, die Ausrichtung der Konferenz am Bodensee „bestätigt die führende Rolle unseres Landes als Innovations- und Industrieregion in Europa“. Angesichts einer breiten öffentlichen Forderung nach einer klimafreundliche Schifffahrt seien umweltfreundliche Technologien für die Branche von besonderer Bedeutung. „Unsere Firmen können mit ihrer Innovationskraft die Entwicklung im maritimen Sektor maßgeblich beeinflussen“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne).

Bericht der Bundesregierung zur maritimen Wirtschaft

Programm der 11. Nationalen Maritimen Konferenz