KOMMENTAR: In robuster Verfassung

KAREN EMLER 13.07.2012

Mitten in den ewigen Diskussionen um Schuldenkrise, Zerfall der Eurozone und zunehmender Konjunkturschwäche verbreiten die Maschinenbauer im Land gute Nachrichten. Die Schlüsselbranche des Südwestens befindet sich in einer robusten Verfassung, sieht sich sogar weiterhin auf dem Wachstumspfad.

Klar, nun werden rasch die ersten Pessimisten ihre Stimme heben und darauf verweisen, dass die Zukunft noch nicht geschrieben ist und alles viel viel schlimmer werden kann, als es sich die Maschinenbauer im Moment ausmalen. Das stimmt natürlich, denn niemand kann vorhersagen, wie sich die Krise in der Eurozone entwickeln wird und ob USA und China weiter florierende Absatzmärkte bleiben.

Allerdings gibt es den Unkenrufen einiges entgegenzusetzen: Erstens ist der Maschinenbau in Baden-Württemberg extrem mittelständisch geprägt. Und Mittelständler neigen so ganz und gar nicht zu übertrieben positiven Prognosen. Sie tendieren eher zum Tiefstapeln. Zweitens, selbst wenn sich die Lage verschlechtert, ist das noch kein Grund zur Panik. Die Maschinenbauer in Baden-Württemberg sind sehr flexibel und innovativ, zudem auf vielen Auslandsmärkten unterwegs. Das hat der Branche schon in der Vergangenheit geholfen, Krisen durchzustehen.

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