Berlin Keine gezielten Schwachstellen

Berlin / AFP 30.08.2013

Gerätehersteller bauen keine gezielten Schwachstellen in ihre Produkte ein, damit diese vorzeitig kaputt gehen. Die Testergebnisse der Stiftung Warentest liefern dafür bislang keine Hinweise, berichtet die Zeitschrift "test" in ihrer September-Ausgabe. Gleichwohl planen die Unternehmen, wie lange eine elektrische Zahnbürste oder ein Staubsauger halten soll. Dabei gilt häufig die Regel: Je teurer desto langlebiger.

Seit langem schwelt unter Verbrauchern der Verdacht, dass Hersteller die Lebensdauer ihrer Geräte gezielt verkürzen, um mehr zu verkaufen. Eine Auswertung von Dauertests der Stiftung Warentest aus den letzten zehn Jahren hat aber gezeigt, dass Haushaltsgeräte heute nicht häufiger kaputt gehen als früher. Dennoch gebe es Tricks, mit denen die Hersteller ihren Umsatz ankurbeln. Dazu gehören hohe Reparaturkosten, fest eingebaute Akkus, fehlende Ersatzteile, oder Produkte, die sich nicht reparieren lassen.