Die wachsende Digitalisierung treibt das Geschäft des Kabelherstellers Lapp. „Vorausgesetzt, dass es nicht zu einer wesentlichen Verschlechterung der weltweiten Konjunktur kommt, rechnen wir auch fürs laufende Geschäftsjahr mit einem weiteren Wachstum“, sagte Geschäftsführer Andreas Lapp am Dienstag in Stuttgart. Schon im vergangenen Jahr konnte Lapp seine Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 12,3 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro steigern. Dabei profitierte Lapp auch von den höheren Kupferpreisen. Vor Steuern verdiente Lapp mit 58,6 Millionen Euro 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Familienunternehmen profitiert unter anderem vom weltweiten Trend zur Digitalisierung. Die Vernetzung in der Industrie führt dazu, dass immer mehr Daten transportiert werden müssen, etwa bei Maschinen, in der Robotik oder bei hochauflösenden Kameras. Dazu braucht es entsprechende Kabel mit sehr hohen Übertragungsraten, wie Lapp sie im Programm hat.

Besonders stark habe sich im vergangenen Jahr das Europageschäft entwickelt. Die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika sind mit einem Absatzanteil von fast 72 Prozent die wichtigsten Absatzmärkte von Lapp. Hier baute Lapp auch die meisten Mitarbeiter auf. Weltweit beschäftigte das Unternehmen zuletzt 4235 Mitarbeiter - 12,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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