Der US-Investor KKR hat sich insgesamt etwa 42,5 Prozent der Anteile am Medienkonzern Axel Springer gesichert. Das teilte der Finanzinvestor am Montag mit. Das freiwillige Übernahmeangebot war am 21. August abgelaufen.

Die Mindestannahmeschwelle von 20 Prozent war bereits Anfang August überschritten worden. Hinzu kommen weitere 1,04 Prozent, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht verbucht waren. Somit liegt die Quote insgesamt bei etwa 43,54.

Der Einstieg des Investors steht noch unter dem Vorbehalt außenwirtschaftlicher Genehmigungen und von Kartellfreigaben. Den Abschluss des Geschäfts erwartet KKR spätestens im ersten Quartal des nächsten Jahres.

„Das Ergebnis des Angebots ist ein sehr starkes Fundament für die geplante strategische Partnerschaft mit KKR“, erklärte Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner in einer Mitteilung. „Wir konzentrieren uns in den kommenden Monaten auf die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, die wir weiter beschleunigen werden“, ergänzte er.

Mit dem Engagement von KKR sinkt der Streubesitz der Springer-Aktien deutlich. Die Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer, und Vorstandschef Döpfner haben mit KKR vereinbart, dass sie ihre Beteiligungen behalten. Die Witwe kontrolliert 42,6 Prozent der Anteile, Döpfner hält 2,8 Prozent.