Die IHK Ulm bereitet eine "Lex Kulitz" vor. Eine Ausnahmeregelung soll Präsident Peter Kulitz 2013 eine dritte fünfjährige Amtszeit ermöglichen. Damit würde die Begrenzung auf zwei Perioden aufgehoben. Die Satzungsänderung ist erforderlich, damit Kulitz im November erneut als Präsident des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags kandidieren kann. Die zweijährige Amtsperiode setzt ein durchgängiges Mandat als IHK-Präsident voraus.

Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle hat die 54 Vollversammlungsmitglieder informiert, dass die Satzung im Oktober geändert werden soll. Eine dritte Amtsperiode soll erlaubt sein, wenn der Ulmer Präsident ein Landes- oder Bundesamt wahrnimmt. Das Vorhaben hat gute Chancen, da auch keiner den Vizepräsidenten Kulitz beerben will, der das Amt in Vollzeit betreibt und als guter Netzwerker gilt. Kulitz übt das Amt in Ulm nur aus, bis er Ende 2014 in Stuttgart aufhört.