Heidelberg HeidelbergCement legt Fokus auf höhere Erträge

Blick auf das Firmenlogo von HeidelbergCement. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Blick auf das Firmenlogo von HeidelbergCement. Foto: Uwe Anspach/Archiv © Foto: Uwe Anspach
Heidelberg / DPA 12.06.2018

HeidelbergCement will sich nach der abgeschlossenen Integration von Italcementi in den kommenden Jahren mit weiteren Übernahmen zurückhalten. Bis 2020 stehen höhere Erträge für Aktionäre, der Abbau von Schulden und der Verkauf von Randbereichen im Mittelpunkt. So solle der Kapitalzufluss in den kommenden drei Jahren deutlich gesteigert werden, teilte der Baustoffkonzern am Dienstag anlässlich einer Investorenveranstaltung mit. Im Dreijahreszeitraum bis 2020 soll er sich auf rund 6 Milliarden Euro belaufen und damit deutlich höher sein als zuletzt. In den vergangenen drei Jahren kam das im Dax notierte Unternehmen auf einen kumulierten Wert von knapp 3,6 Milliarden Euro.

Erreicht werden soll das unter anderem durch einen kontinuierlichen Anstieg des operativen Gewinns und eine Zurückhaltung bei Investitionen. HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele will den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 2018 bis 2020 um rund fünf Prozent pro Jahr steigern.

Von den steigenden Kapitalzuflüssen sollen die Aktionäre unter anderem von einer steigenden Dividende profitieren. Die Ausschüttungsquote soll auf 40 Prozent steigen. Für 2017 hatte HeidelbergCement eine Dividende von 1,90 Euro je Aktie und damit knapp 30 Prozent des Gewinns je Anteil ausgeschüttet. Neben der höheren Dividende sei zudem auch der Rückkauf von Aktien denkbar.