Mannheim Handelsstreit-Einigung: Bessere ZEW-Konjunkturerwartungen

Ein Kleber mit der Aufschrift „Made in Germany“ und dem EU Symbol. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Ein Kleber mit der Aufschrift „Made in Germany“ und dem EU Symbol. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv © Foto: Sebastian Kahnert
Mannheim / DPA 14.08.2018

Die Einigung im Handelsstreit zwischen der EU und den USA hat nach Überzeugung des Instituts für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu einer deutlichen Verbesserung der Konjunkturerwartungen für Deutschland geführt. Auf einer Skala von jeweils 100 Punkten nach oben und unten bewegten sich die Konjunkturerwartungen um 11 Punkte nach oben, blieben aber noch im negativen Bereich bei -13,7. Das ZEW in Mannheim beruft sich dabei auf die Einschätzungen von rund 200 Finanzmarktexperten.

Die USA und die EU hatten sich kürzlich darauf geeinigt, eine weitere Eskalation ihres Handelsstreits abzuwenden und vorerst keine neuen Sonderzölle zu verhängen.

ZEW-Präsident Achim Wambach sagte, die Aussichten für die deutsche Konjunktur seien inzwischen deutlich ungünstiger als noch vor einem halben Jahr. Damals erreichten die Konjunkturerwartungen auf der Skala noch einen Wert von 20. Der langjährige Schnitt liegt bei 23 Punkten.

PM ZEW

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