Erneuerbare Energien tragen immer stärker zum Geschäft von EnBW bei. Positiv entwickelte sich in den ersten neun Monaten des Jahres auch das Netzgeschäft, wie der Karlsruher Energiekonzern am Freitag mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted Ebitda), mit dem EnBW das laufende Geschäft abbildet, stieg um 7,4 Prozent auf fast 1,69 Milliarden Euro. Der Umsatz ging dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent auf gut 14,37 Milliarden Euro zurück. „Unsere Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bestätigen wir unverändert“, teilte Finanzvorstand Thomas Kusterer mit.

Das Ebitda aus dem Geschäft mit erneuerbaren Energien wuchs um 38,5 Prozent auf 298,6 Millionen Euro. Gründe seien der Kauf eines Windparks in Schweden Ende 2018 und bessere Windverhältnisse in Deutschland. Seit Beginn des dritten Quartals trage auch das französische Wind- und Solarenergieunternehmen Valeco bei. Noch vor Jahresende sollen die beiden Offshore-Windparks in der Nordsee, Hohe See und Albatros, mit zusammen 87 Anlagen und 609 Megawatt installierter Leistung ans Netz gehen.

Die EnBW beschäftigt mehr als 22 900 Mitarbeiter, 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr, und gehört zu den größten Energieversorgern in Deutschland.

Mitteilung EnBW