Rastatt Ein Jahr nach Rastatter Tunnelhavarie: Viele Fragen offen

An der Baustelle des Bahntunnels Rastatt finden Arbeiten statt. Foto: Uli Deck/Archiv
An der Baustelle des Bahntunnels Rastatt finden Arbeiten statt. Foto: Uli Deck/Archiv © Foto: Uli Deck
Rastatt / DPA 06.08.2018

Zum Jahrestag der schweren Panne beim Bau des Tunnels für die Rheintalbahn im baden-württembergischen Rastatt sind wichtige Fragen weiter offen. Noch immer ist nicht klar, wann und wie es unter Tage weitergeht. Auch die Ursachenforschung nach dem folgenschweren Einbruch von Wasser und Erdreich am 12. August 2017 ist nicht abgeschlossen. Die 18 Millionen Euro teure Tunnelbohrmaschine steht weiter in der Röhre, eingeschlossen in Beton, der eilig in den Hohlraum gegossen worden war, um eine Ausweitung des Schadens zu verhindern.

Der Geschäftsführer des Netzwerkes Europäischer Eisenbahnen (NEE), Peter Westenberger, forderte von Deutscher Bahn und Regierung, das milliardenschwere Rastatt-Desaster endlich als Weckruf zu begreifen. „Wir fordern eine transparente Aufarbeitung der Ursachen, eine schnellere Regulierung der Schäden und eine Beschleunigung des Schienennetzausbaus.“

Informationen der Bahn zum Ausbau der Rheintalbahn

Informationen der Bahn zum Tunnel Rastatt

Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE)

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