Autonomes Fahren Dobrindt: Europa soll Spitze werden

afp 14.09.2017

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will auf der Internationalen Automobilausstellung IAA mit europäischen Ministerkollegen, EU-Vertretern und Konzernchefs über die Zukunft des autonomen Fahrens beraten. Ziel des Treffens in Frankfurt am Main sei es, die „internationale Standardisierung für vernetztes und automatisiertes Fahren“ voranzubringen, so ein Sprecher des Verkehrsministeriums am Mittwoch in Berlin.

Einheitlicher Markt als Ziel

Die „Passauer Neue Presse“ hatte zuvor berichtet, Dobrindt werde bei dem zweitägigen Spitzentreffen Verkehrsminister aus Deutschlands Nachbarländern, EU-Kommissare und Konzernchefs treffen. „Europa muss beim automatisierten Fahren an der Spitze stehen“, sagte Dobrindt der Zeitung. „Deutschland geht dabei schon heute voran.“ Nun gehe es schnellstmöglich darum, in ganz Europa einen einheitlichen Markt für das automatisierte Fahren zu schaffen.

An dem Treffen nehmen der „Passauer Neuen Presse“ zufolge außerdem EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger, Verkehrskommissarin Violeta Bulc, die für die digitale Wirtschaft zuständige Kommissarin Mariya Gabriel sowie Daimler-Chef Dieter Zetsche teil. Dabei soll demnach mit Luxemburg eine Erweiterung des bereits bestehenden deutsch-französischen Testfelds für das automatisierte Fahren vereinbart werden.