Halbjahresbilanz Deutsche Post leidet unter Kostenexplosion

Vogelperspektive: Ein Postbote auf einem Fahrrad wirft einen langen Schatten auf eine Straße. Foto: Julian Stratenschulte
Vogelperspektive: Ein Postbote auf einem Fahrrad wirft einen langen Schatten auf eine Straße. Foto: Julian Stratenschulte © Foto: Julian Stratenschulte
Bonn / DPA 07.08.2018

Die Kostenexplosion im heimischen Brief- und Paketgeschäft habt der Deutschen Post im zweiten Quartal wie erwartet einen Gewinneinbruch eingebrockt. Unter dem Strich verdiente der Dax-Konzern mit 516 Millionen Euro rund 14 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Der operative Gewinn (Ebit) ging um elf Prozent auf 747 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen in Bonn mitteilte.

Steigende Ergebnisse in den DHL-Bereichen federten den herben Einbruch in der Brief- und Paketsparte ab. Analysten hatten jedoch einen weniger starken Rückgang erwartet. Vorstandschef Frank Appel hatte seine Gewinnprognose bereits im Juni gekappt. Nun geht er weiterhin davon aus, 2018 ein Ebit von 3,2 Milliarden Euro zu erzielen, fast eine Milliarde weniger als ursprünglich geplant.

Mitteilung

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