Nach der Trendwende im September geht es bei Daimler mit dem Mercedes-Absatz weiter bergauf. Auch im Oktober konnte der Konzern mehr Autos seiner Kernmarke an die Kunden bringen als im Vorjahresmonat, wie er am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Der Zuwachs fällt aber nicht so deutlich aus wie im September.

Knapp 199 300 ausgelieferte Fahrzeuge bedeuteten ein Wachstum von 4,9 Prozent. Auf Jahressicht liegt der Mercedes-Absatz damit nun mit gut 1,9 Millionen Autos mit einem Prozent im Plus. Bis einschließlich August hatte Daimler vor allem wegen Modellumstellungen und Problemen beim Produktionsanlauf neuer SUV-Modelle hinter dem Vorjahres-Absatz gelegen. Erst der September brachte die Wende.

Ein Großteil des Wachstums im Oktober gehe auf das Konto der neuen A-Klasse-Limousine, des neuen GLC und der C-Klasse, teilte der Konzern weiter mit. Weltweit legte der Absatz in allen Märkten zu - dies allerdings sehr unterschiedlich. Das stärkste Plus gab es mit 13,8 Prozent in China. In Deutschland gab es einen Zuwachs von 5,3 Prozent, in den USA waren es nur 1,2 Prozent. Schwach blieb das Geschäft mit der Kleinwagenmarke Smart. Der Oktober-Absatz blieb um ein knappes Viertel unter dem Vorjahreswert, auf Jahressicht liegt Smart mit 10,5 Prozent im Minus. Insgesamt kommt die Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars auf ein leichtes Plus von 0,4 Prozent.