Frankfurt/Main / DPA

Commerzbank-Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann stärkt Konzernchef Martin Zielke in den Gesprächen mit der Deutschen Bank den Rücken.

„Der Vorstand muss die Option mit der Deutschen Bank prüfen. Das halte ich für richtig und das ist seine Pflicht“, erklärte Schmittmann. „Wir haben für diese Sondierungsphase einen klaren Prozess, der vom Vorstand gesteuert wird und in den ein Ausschuss des Aufsichtsrats eingebunden ist.“

Seit Mitte März loten die beiden Frankfurter Institute die Möglichkeit eines Zusammenschlusses aus. Noch im April wird mit einer Entscheidung gerechnet, wie es weitergeht.

Medienberichte, wonach Kritiker im Kontrollgremium eine Abstimmung durchsetzen wollen, um einen Abbruch der Fusionsgespräche mit der Deutschen Bank zu erzwingen und Zielke aus dem Amt zu drängen, begegnete Schmittmann mit deutlichen Worten: „Gerüchte und Spekulationen zu personellen Veränderungen sind völlig aus der Luft gegriffen. Und ich halte sie für verantwortungslos und indiskutabel.“ Im Arbeitnehmerlager gibt es große Widerstände gegen die Fusionspläne, es wird der Abbau von mindestens 30.000 Stellen befürchtet, sollte es zu der Banken-Hochzeit kommen.

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