Stuttgart Bauern mahnen bei Entscheidung über EU-Hilfen zum Tempo

Joachim Rukwied, Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg, spricht beim Bauerntag (LWH). Foto: Christoph Schmidt/aktuell
Joachim Rukwied, Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg, spricht beim Bauerntag (LWH). Foto: Christoph Schmidt/aktuell © Foto: Christoph Schmidt
Stuttgart / DPA 05.10.2018

Bauernpräsident Joachim Rukwied hat bei der Entscheidung über künftige EU-Agrarhilfen ein höheres Tempo angemahnt. „Wir brauchen eine zügige Entscheidung über das Budget, damit die EU stabil und handlungsfähig bleibt“, sagte Rukwied am Freitag bei einer Tagung in Stuttgart zu dem Thema. Der Beschluss müsse im Frühjahr gefällt werden, sonst sei wegen der EU-Parlamentswahlen Ende Mai wieder alles offen.

Nach den Plänen der EU-Kommission sollen deutsche Landwirtschaftsbetriebe im kommenden Jahrzehnt erheblich weniger Geld aus dem EU-Haushalt bekommen als bisher. Hintergrund sind hohe Aufwendungen für Flüchtlinge und der drohende EU-Austritt Großbritanniens (Brexit). Die Bauern laufen gegen die Kürzungen ihrer Hilfen Sturm. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) stellte sich hinter die Landwirte: Im Koalitionsvertrag sei festgehalten, dass das Niveau der Hilfen gehalten werde, bekräftigte sie am Freitag.

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