Künzelsau / DPA

Bei der deutschen Muttergesellschaft des Handelskonzerns Würth gibt es Überlegungen, einen Betriebsrat zu wählen. Das sagte der Sprecher der Initiative, Daniel Hurlebaus, in Künzelsau (Hohenlohekreis) am Mittwoch. Die mögliche Arbeitnehmervertretung solle in dem Unternehmen ein Signal setzen. Bislang gibt es bei der Adolf Würth GmbH&Co KG mit über 7 500 Beschäftigten in Deutschland keinen Betriebsrat.

Die Interessen der Arbeitnehmer vertritt ein sogenannter Vertrauensrat, der bei einer möglichen Betriebsratswahl auch mit entsprechenden Kandidaten antreten will. Das betriebsratsähnliche Gremium bestehe seit über 36 Jahren und werde gleichfalls gewählt, teilte das Unternehmen mit. Es setze sich erfolgreich für die Belange und Rechte der Mitarbeiter ein. Hurlebaus sagte hingegen, die Zusammenarbeit des betriebsratsähnlichen Gremiums mit der Geschäftsleitung sei in manchen Fällen zu unkritisch gewesen.

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