Insolvente Fluggesellschaft Air Berlin kann Kredit des Bundes wohl zurückzahlen

Air-Berlin-Inventar in Essen: Die ehemals zweitgrößte deutsche Airline hatte am 15. August 2017 Insolvenz angemeldet. Foto: Marcel Kusch
Air-Berlin-Inventar in Essen: Die ehemals zweitgrößte deutsche Airline hatte am 15. August 2017 Insolvenz angemeldet. Foto: Marcel Kusch © Foto: Marcel Kusch
Berlin/Halle / DPA 14.08.2018

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin kann nach Einschätzung des Insolvenzverwalters den kompletten Millionenkredit an die öffentliche Hand zurückzahlen.

Es sehe derzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit so aus, dass in den kommenden Jahren die 150 Millionen Euro bedient werden könnten, allerdings ohne Zinsen, sagte Insolvenzverwalter Lucas Flöther der Deutschen Presse-Agentur. Damit seien die Aussichten besser als gedacht. Noch im Frühjahr sei Air Berlin davon ausgegangen, nur die Hälfte der Summe zurückzahlen zu können. Dieses Ziel sei bereits erreicht worden.

Die ehemals zweitgrößte deutsche Airline hatte am 15. August 2017 Insolvenz angemeldet. Zuvor hatte der Gesellschafter Etihad den Geldhahn zugedreht. Die Bundesregierung hatte Air Berlin damals ein Darlehen gewährt, um das Unternehmen in der Luft zu halten und einen Verkauf zu ermöglichen. Flöther ist weiterhin mit der Abwicklung des Konzerns beschäftigt. Rund 1,3 Millionen Gläubiger haben noch Forderungen an Air Berlin. Die meisten von ihnen sind Fluggäste.

Häufige Fragen zum Insolvenzverfahren via Air Berlin

Kanzlei Flöther&Wissing mit aktuellen Informationen zur Air-Berlin-Insolvenz

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