Die AfD macht den Bund für den Gewinneinbruch bei Daimler verantwortlich. „Die Quittungen für den wirtschaftspolitischen Katastrophenkurs dieser Bundesregierung kommen in immer rascherer Folge“, sagte die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die große Koalition führe „Krieg gegen das Auto“ und zerstöre damit die Grundlagen des deutschen Wohlstandes.

„Klima-Wahn, Anti-Diesel-Kampagnen, die ökonomisch unsinnige Förderung der Elektromobilität und viel zu hohe Energie- und Mobilitätskosten belasten die Industrie und zerstören die Auto-Absatzmärkte“, fügte die Abgeordnete aus Baden-Württemberg hinzu. Die aktuelle „Daimler-Krise“ sei ein Vorbote von Deindustrialisierung und Wohlstandsverlust, ein sofortiges Umsteuern dringend geboten.

Der Daimler-Konzern hatte zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr gesenkt. Allein für die Bewältigung der Dieselaffäre stellte der Autobauer weitere 1,6 Milliarden Euro zurück.