Der Deutsche Bauernverband legt am Freitag um 10 Uhr seine Bilanz der diesjährigen Ernte vor. Wegen ungünstigen Wetters mit häufigen Regenschauern kamen die Mähdrescher zuletzt in vielen Regionen auf Raps- und Getreideflächen nur stockend voran, wie der Verband berichtet hatte. Auch die Ertragsaussichten trübte dies ein.
Das Bundesagrarministerium, das bereits am Mittwoch eine Bilanz vorgelegt hatte, erwartet eine schwächere Getreideernte. Zu rechnen ist demnach nach vorläufigen Daten mit einer Erntemenge von 42,1 Millionen Tonnen. Das sind 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr und 4,8 Prozent weniger als im Schnitt der Jahre 2015 bis 2020.