Neue Arbeitsstelle ein Flop Wechsel des Jobs muss kein Makel im Lebenslauf sein

Wenn man nur noch mit schlechter Laune zur Arbeit geht, kann ein Jobwechsel Abwechslung bringen. Foto: Karolina Rezac
Wenn man nur noch mit schlechter Laune zur Arbeit geht, kann ein Jobwechsel Abwechslung bringen. Foto: Karolina Rezac © Foto: Karolina Rezac
Dortmund / DPA 14.02.2019

Vom Jobwechsel hat man sich viel versprochen, doch die neue Stelle erfüllt die Erwartungen nicht. Ist es ratsam, dann gleich wieder zu kündigen? „Das hängt von der Vorgeschichte ab und davon, wie groß der Leidensdruck ist“, erklärt Karriereberater Thorsten Knobbe.

Grundsätzlich spreche nichts dagegen, sich sofort wieder wegzubewerben - vorausgesetzt, man ist sich seiner Entscheidung sehr sicher. Arbeitnehmer sollten sich zunächst genau überlegen, was ihnen aktuell nicht gefällt. Dazu müssen sie sich Knobbe zufolge darüber klarwerden, warum sie den Job ursprünglich angenommen haben und warum sie sich jetzt deplatziert fühlen.

Der Karriereberater empfiehlt, etwas Abstand vom Berufsalltag zu bekommen, etwa indem man ein Wochenende lang wegfährt. Dann können Betroffene darüber nachdenken, wie sie jetzt noch etwas zum Positiven ändern können.

Wenn sie auch nach reiflicher Überlegung bei der Entscheidung bleiben, können Berufstätige eine sehr kurze Station im Lebenslauf Knobbe zufolge auslassen. „Wenn es ein ansonsten ruhiger Lebenslauf ist, ist ein kleiner Ausrutscher nicht weiter schlimm“, so Knobbes Einschätzung. Ist es dagegen die vierte Station eines Arbeitnehmers in vier Jahren, sehe das auf dem Papier nicht so günstig aus.

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