Wer im Job vor einer großen Aufgaben steht, startet zu Beginn in der Regel motiviert durch. Nach einiger Zeit, in der Mitte eines Projekts etwa, lässt der Ansporn allerdings häufig nach. Um das zu vermeiden, sollte man kleine Etappenziele festlegen.

Das rät Ayelet Fishbach, Professorin für Verhaltenswissenschaften, in der Zeitschrift „Harvard Business Manager“ (Ausgabe April 2019). Weil Beschäftigte einzelne Teilziele schneller erreichen, vermeiden sie einen Motivationseinbruch.

Ist das Motivationsloch schon da, sollten Berufstätige einfach mal die Perspektive wechseln und auf das schauen, was schon erledigt ist. So machen sie sich selbst deutlich, welche Fortschritte sie bereits erreicht haben. Gelangen dann wieder die offenen To-dos in den Fokus, gehe man mit neu gewonnener Motivation daran, auch den Rest einer Aufgabe zu erledigen.