Inmitten wachsender Konjunktursorgen bei Autoherstellern und -zulieferern wird die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt am Donnerstag von Kanzlerin Angela Merkel eröffnet. Bei ihrem Rundgang über das Messegelände begleiten sie Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes. Es ist der erste von zwei Fachbesuchertagen, am Samstag kann dann auch das breite Publikum die Neuheiten auf der Automesse sehen.

Kritik von Klimaschützern

Rund um die Ausstellung gibt es heftige Kritik von Klimaschützern. Diese werfen der Autoindustrie vor, den Wandel zu emissionsfreier Elektromobilität nicht entschlossen genug voranzutreiben und weiter vor allem auf klimaschädliche Stadtgeländewagen (SUVs) zu setzen. Die Stimmung ist zudem von einer sich eintrübenden Autokonjunktur geprägt. Zulieferer hatten an den beiden Pressetagen der Messe am Dienstag und Mittwoch berichtet, dass die Nachfrage nach klassischer Verbrennertechnik für Benzin- und Dieselmotoren teilweise zurückgehe.

Am Nachmittag wird Grünen-Chef Robert Habeck auf der IAA erwartet. Er soll dort an einer Diskussion mit Daimler-Chef Ola Källenius teilnehmen.

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