Hymer Gründerfamilie sucht Investoren

Bad Waldsee / Alexander Bögelein 04.09.2018

Fünfeinhalb Jahre ist es her, dass Erwin Hymer, der Pionier der Fahrzeugbranche und Unternehmensgründer, im Alter von 82 Jahren gestorben ist. Nun erwägen seine Kinder Carolin und Christian ein Börsengang oder eine externe Beteiligung. Die beiden hatten schon seit längerem signalisiert, dass sie nicht operativ im Unternehmen tätig sein wollen, beide haben einen Sitz im Aufsichtsrat. Weitere Gesellschafterin ist ihre Mutter.

Für weiteres Wachstum und Innovationen müsse Hymer investieren. Auch ein Einstieg von Finanzinvestoren sei möglich, sagte Hymer-Chef Martin Brandt dem „Handelsblatt“. Der 57-Jährige leitet den europäischen Marktführer seit drei Jahren.

Nach schwierigen Jahren im Zuge der Finanzkrise ist Hymer in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Zuletzt wuchs das Unternehmen auch stark durch Zukäufe. Der Jahresumsatz kletterte im Geschäftjahr 2016/17 (31. August) um 15 Prozent auf 2,1 Mrd. € . Die Eigenkapitalquote beträgt laut Brandt rund 40 Prozent. Die Familie, so Brandt, sei bodenständig und wolle die beste Lösung für das Unternehmen und die Mitarbeiter.

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