Die Corona-Krise hat auch auf den Verkehr drastische Auswirkungen. Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind eingebrochen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien gingen die Zulassungen im März 2020 zum Vorjahresmonat um 55,1 Prozent auf 567.308 Autos zurück. Das teilt der europäische Branchenverband Acea in Brüssel mit.

Autohäuser mussten wegen Corona schließen

Die allermeisten Autohäuser in Europa seien während der zweiten Märzhälfte wegen behördlicher Anweisungen geschlossen gewesen.
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In diesen Ländern wurden am wenigsten Autos neu zugelassen

Einige Länder hat es mehr getroffen als andere. Während es in Deutschland im März 2020 einen Rückgang von Pkw-Neuzulassungen von 37,7 Prozent gab, verzeichnen die folgenden Länder einen noch drastischeren Einbruch:
  • In Italien sind die Zulassungen um 85,4 Prozent auf 28.326 Autos zurückgegangen.
  • In Frankreich sind die Neuzulassungen um 72,2 Prozent zurückgegangen.
  • In Spanien sind die Pkw-Zulassungen um 69,3 Prozent zurückgegangen.

Diese Automarken hat es in der Corona-Krise besonders schwer erwischt

Während die französischen Hersteller PSA und Renault Einbrüche von mehr als 60 Prozent hinnehmen mussten, sind die Rückgänge bei deutschen Autobauern zwar weniger starke, aber ebenfalls heftige - und zwar wie folgt:
  • VW-Konzern verzeichnet zum Vorjahresmonat einen Einbruch von 46,2 Prozent.
  • BMW verzeichnet zum Vorjahresmonat einen Einbruch von 40,7 Prozent.
  • Daimler verzeichnet zum Vorjahresmonat einen Einbruch von 39,4 Prozent.