Stichtag für die Erhebung ist der 12. Mai. Im April waren im Südwesten annähernd 209 100 Menschen ohne Beschäftigung gewesen. Die Arbeitslosenquote betrug 3,3 Prozent und lag damit etwas niedriger als im Vormonat.
Der Arbeitsmarkt hatte sich bisher trotz Krisen und weit verbreiteten Materialmangels in der Industrie stabil gezeigt. Es wird jedoch auf längere Sicht damit gerechnet, dass der Ukraine-Krieg auch im Südwesten Unsicherheit auslösen könnte. Nach Einschätzung des Verbands Unternehmer Baden-Württemberg würde ein Stopp der russischen Gaslieferungen sogar zu einem massiven wirtschaftlichen Einbruch führen.