Benzinpreise Wird Sprit wieder teurer?

Wie weit steigen die Spritpreise? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Wie weit steigen die Spritpreise? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. © Foto: dpa
Ulm / dpa / Uwe Keuerleber 14.08.2018
Ob sich der Benzinpreis im August entspannt ist noch nicht absehbar. Grund sind die steigende Rohölpreise. Ein Barrel (159 Liter) der wichtigen Nordseesorte Brent kostete zur Lieferung im Oktober 72,80 US-Dollar.

Heutzutage verfolgen Autofahrer mit dem Smartphone die Preisentwicklungen an den Tankstellen. Betreiber sind verpflichtet, innerhalb von fünf Minuten die Preisänderungen an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffpreise zu melden. Diese Informationen werden dann etwa an den ADAC weitergeleitet.

Einen Nachteil hat das Ganze: Die Preise werden den Tag über immer öfter geändert. Ärgerlich gerade für die Autofahrer, die abends tanken müssen wenn nur wenige Stationen geöffnet haben.

Mittags steigen die Spritpreise um bis zu zehn Cent pro Liter. Deshalb rät der ADAC zwischen 15 und 17 Uhr und zwischen 19 und 22 Uhr zu tanken, da ist es am günstigsten.

Wie sich die Spritpreise entwickelt haben und was das Benzin in europäischen Urlaubsländern kostet:

Dramatisches Absacken der türkischen Lira

Auswirkungen der Lira-Krise sind an den Ölmärkten bisher kaum zu spüren. Fachleute argumentieren, dass der Rohölmarkt allenfalls von Währungsschwankungen betroffen sein dürfte, falls sich die Krise nicht deutlich ausweiten sollte.

Vor allem der amerikanische Dollar spielt eine große Rolle, weil Erdöl international in der US-Währung gehandelt wird. In der Regel führt ein stärkerer Dollar über eine geringere Nachfrage zu fallenden Ölpreisen - und umgekehrt.

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