Manchmal fällt es nicht schwer, zwischen den Zeilen zu lesen: Léonard schreibt Romane, in denen er vergangene Liebschaften verarbeitet und die realen Bezüge mehr schlecht als recht verschleiert. Sein Verleger Alain ist jedoch von dem letzten Manuskript wenig überzeugt und im Augenblick auch mehr mit der Digitalisierung seines Verlags beschäftigt - oder vielmehr mit der attraktiven jungen Mitarbeiterin, die hierfür zuständig ist. Alains Frau Selena dagegen gefällt Léonards Text, vielleicht, weil sie selbst mit einer Affäre in die Angelegenheit verstrickt ist. Ehrlichkeit ist hier ein zumindest flexibles Konzept. Und so diskutieren alle mit viel Witz über Dichtung und Wahrheit sowie den kulturellen und digitalen Wandel, und sehen über ihr zweifelhaftes frivoles Handeln entspannt hinweg. Ein großes Vergnügen!

Der Lektor Alain ist in seinem Job überaus erfolgreich und leitet einen Pariser Verlag. Doch die Branche befindet sich im Wandel und Alain hat zunehmend Schwierigkeiten, seinen Verlag der Digitalisierung anzupassen. Die attraktive junge Mitarbeiterin, die mit der Digitalisierung beauftragt ist, wirkt da schon viel interessanter. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Auch mit dem Manuskript seines langjährigen Klienten Léonard ist er nicht zufrieden, denn der hat mal wieder eine Affäre in Buchform verarbeitet und die Bezüge zur Realität mehr schlecht als recht verschleiert. Doch Alains Frau Selena, die auch als Schauspielerin am Theater arbeitet, hat eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Denn ihr gefällt Léonards Arbeit, vielleicht aber auch nur, weil sie selbst mit einer Affäre in die brisante Angelegenheit verwickelt ist...

Zwischen den Zeilen läuft ab dem 06.06. in der Lichtburg Ulm

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