„Die Besonderheit unseres Standorts ist, dass wir aus zwei Teilen bestehen“, erklärt Steffen Maier stolz. „Aus der Logistik und dem Vertrieb“, fügt Ralf Keilwerth hinzu. Die beiden Betriebsleiter führen einen der größten Standorte der winkler Unternehmensgruppe: Ulm. Steffen Maier leitet den Vertrieb, Ralf Keilwerth die Logistik. Denn der Betrieb besteht nicht nur aus einem Nutzfahrzeug-Teilecenter mit Agrarvertrieb, sondern auch aus einem von Europas größten Zentrallagern für Nutzfahrzeugersatzteile. Von Ulm aus beliefert winkler nicht nur die Kunden vor Ort sowie die winkler Betriebe im gesamten süddeutschen Raum, in Österreich und der Schweiz, sondern auch teilweise die restlichen 42 Standorte der winkler Unternehmensgruppe und deren Kunden – über den Exportbereich Truck and Trailer Parts sogar weltweit.Bei winkler betreuen täglich mehr als 500 Fachberater, allesamt Nutzfahrzeugprofis, individuell ihre Kunden. Nutzfahrzeughalter, Werkstätten, Omnibus- und Agrarunternehmen erhalten Unterstützung bei der Identifikation des richtigen Ersatzteils und Problemlösungen für jeden Reparaturfall. Außerdem haben sie die Möglichkeit, sich an fast allen winkler Standorten zu verschiedenen Themen rund um Nutzfahrzeug und Werkstatt weiterzubilden. So auch in Ulm. „Unsere hohe Fachkompetenz in der Beratung ist unsere Stärke“, weiß Steffen Maier. „Gepaart mit der Lieferfähigkeit des Standorts Ulm und unserem riesigen Vollsortiment macht uns das für die Kunden attraktiv.“

Schnelle Versorgung

Der Betrieb im Donautal ist einer der ältesten winkler Standorte: 1974 gegründet, wurde er 1987 um das Zentrallager erweitert und durch kontinuierliche Erweiterung und Entwicklung zu einem der modernsten und größten Lager für Nutzfahrzeugersatzteile in Europa und auch das bedeutendste der winkler Unternehmensgruppe. 75.000 Artikel finden hier Platz. Für die schnelle und kompetente Lieferung dieser Waren an Speditionen, Omnibusunternehmen, Werkstätten und Landwirte sorgen rund 300 fleißige Mitarbeiter. 3.800 Aufträge bearbeiten sie jeden Tag. Möglich macht die Bewältigung dieser Arbeitslast neueste Förder- und Kommissioniertechnik. „Wir rüsten immer nach, schauen, welche Technik zu uns passt, und schaffen aktuelle Geräte an“, verrät Ralf Keilwerth. Denn in Ulm werde Wert auf ein modernes Arbeitsumfeld und gut ausgestattete Arbeitsplätze gelegt. Und dadurch läuft alles in Windeseile ab.
„Da wir so nah bei ihnen sind und wir durch unser riesiges Sortiment eine hohe Verfügbarkeit haben, können wir unseren Kunden eine schnelle Versorgung garantieren“, erklärt Steffen Maier. „Und dazu zählen auch private Kunden, die einfach vorbeischauen und sich ihr Teil bei uns im Shop abholen können. An der Abholtheke warten sie maximal 15 Minuten. Bei einer Lieferung benötigen wir trotz der Lagergröße vom Auftragseingang bis zur Abfahrt der Tagestour nur 30 Minuten.“ Ralf Keilwerth ergänzt: „Der Kunde bekommt schnell seine Ware, hat eine kurze Standzeit und ist dadurch wirtschaftlicher. Es gibt hier keine Vorlaufzeit wie in anderen Lagern. Das ist bei dieser Größenordnung ungewöhnlich.“ Und eine Herausforderung - denn trotz der kurzen Lieferzeit muss das richtige Teil in optimaler Qualität beim Kunden ankommen.

Herausforderungen
bewältigen

Doch genau solche Herausforderungen liebt Ralf Keilwerth. Er ist seit 1992 bei winkler, hatte schon viele Positionen und Funktionen und schätzt die menschliche Art im Unternehmen genauso wie die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. „Die immer neuen Herausforderungen und Aufgaben machen die Arbeit abwechslungsreich und spannend.“ Das sieht auch Steffen Maier so. Er fing 1998 bei winkler an und ist seit 2017 Betriebsleiter. „Das hat sich so ergeben, weil die Aufgaben spannend waren und sind“, erklärt er. „Man hat hier so viele Möglichkeiten, sich zu entwickeln.“
Aber nicht nur den beiden Betriebsleitern scheint es am Standort zu gefallen. „Wir haben hier einen sehr hohen Anteil an Mitarbeitern, die als Azubis angefangen haben und jetzt deutlich über zehn, fünfzehn Jahre da sind. Erst kürzlich hatte jemand 40-jähriges Jubiläum“, erzählt Steffen Maier. Wir haben eine hohe Übernahmequote und die Mitarbeiter eine hohe Verbundenheit zum Unternehmen.“

Grundstein für eine
erfolg­reiche Zukunft

Einen der Gründe dahinter vermutet er im Rückhalt durch das Unternehmen. „Bei winkler sind alle Entscheidungen gut durchdacht. Man bekommt vom Unternehmen und den Vorgesetzten Sicherheit vermittelt. Wer will, hat die Möglichkeit, sich hier zu entwickeln. Das fängt schon an bei Fortbildungsangeboten.“
Und auch die Zusammenarbeit der zwei getrennten Bereiche läuft immer professionell ab. „Wir ergänzen uns perfekt“, sind sich die zwei Betriebsleiter einig. So bearbeitet die Logistik die Aufträge, beliefert den Shop und übernimmt alle logistischen Tätigkeiten für den Vertrieb. „Mit dem Zentrallager im Rücken können wir uns komplett auf den Vertrieb konzentrieren“, erklärt Maier. Die beiden Bereiche haben aber auch viele Überschneidungspunkte wie das Planen der Logistikkonzepte und der Tagestouren. „Man verfolgt ein gemeinsames Ziel: den Kunden optimal zu beliefern. Dabei herrscht immer ein fairer und respektvoller Umgang“, weiß Keilwerth. „Das passt menschlich.“ So plaudert man dann auch mal im hauseigenen Betriebsrestaurant zum Mittagessen - und auch wenn die Küche immer frisch und abwechslungsreich ist - wie es sich für einen echten Schwaben gehört, am liebsten bei einem Teller Linsen und Spätzle. Das passt auch.

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