Partnerstadt Zurück mit vielen neuen Erinnerungen im Gepäck

Die Crailsheimer Delegation mit ihren Gastgebern vor der evangelisch-lutherischen Kirche in Jurbarkas.
Die Crailsheimer Delegation mit ihren Gastgebern vor der evangelisch-lutherischen Kirche in Jurbarkas. © Foto: privat
Crailsheim / swp 15.09.2018
Fünf Tage lang ist kürzlich eíne achtköpfige Crailsheimer Delegation beim Stadtfest in Jurbarkas.

Auch heuer erlebte die Crailsheimer Delegation die große Gastfreundschaft der litauischen Partnerstadt. Zum Auftakt ging es zu einem gemeinsamen Abendessen mit der Delegation aus Berlin-Lichtenberg. Die Gastgeber hielten ein abwechslungsreiches Programm bereit. Bei einer Führung durch das Museum des Nationalparks Paneumniai erhielten die Gäste Einblicke in die vielfältige Landschaft und Kultur der Region. Danach stand das Schloss Panemune auf dem Programm. Vom Turm hatte die Gruppe eine wunderbare Aussicht über die Flusslandschaft entlang der Memel. Anschließend machte die Gruppe einen Abstecher zum Schloss Raudone.

Nachmittags folgte der erste Programmpunkt zum Stadtfest: Gefeiert wurde die hundertjährige Unabhängigkeit Litauens, weshalb die Brücke über die Memel den Namen „Die Brücke des Jahrhunderts“ erhielt. Auf der Brücke wurde eine 300 Meter lange litauische Flagge entfaltet. Abgerundet wurde der Tag bei einem Abendessen mit Bürgermeister Skirmantas Mockevicius. Der Samstag war eng mit dem jährlichen Stadtfest in Jurbarkas verbunden. Hier hatte die Delegation die Möglichkeit, an verschiedenen Ständen traditionelles litauisches Essen und Getränke zu kosten und litauisches Kunsthandwerk kennenzulernen.

Gästeempfang als Höhepunkt

Offizielle Höhepunkte waren das gemeinsame Essen mit Vertretern der Partnerstädte und Ehrengästen sowie der offizielle Gästeempfang am Abend auf der Bühne des Stadtparks während des Stadtfests. OB Dr. Grimmer, der zum ersten Mal die litauische Partnerstadt besuchte, hob den Zusammenhalt und die Beziehungen zwischen den Städten hervor. Seinen Abschluss fand der Abend mit einem Konzert im Stadtpark.

Der letzte Tag in Jurbarkas begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelisch-lutherischen Kristijonas-Donelaitis Kirche. Nach dem Gottesdienst stellte Pfarrer Mindaugas Kairys ein Waisenhaus-Projekt vor. Anschließend besichtigte die Gruppe Ausstellungen und Kunstprojekte in der Bibliothek, bevor es auf eine Reise ins sogenannte Kleinlitauen ging. Mindaugas Kairys führte die Delegation durch den Rambynas Regionalpark. Als krönenden Abschluss gab es in der Kirche des Ortes Vilkyškiai, die vor ihrer Sanierung als Getreidespeicher diente, extra für die Gäste ein Konzert.

Am Montag wurde die Delegation in die litauische Hauptstadt Vilnius gefahren, die sie ein paar Stunden besichtigen konnte.

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