In deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen fehlt es mehr denn je an Pflegepersonal. Für Pflegekräfte heißt es heute deshalb immer häufiger und kurzfristiger: Einspringen! Melden sich Station bzw. Wohnbereich am Telefon, ist dieser Moment oft jähes Ende einer Wochenendplanung und Auslöser für Enttäuschung in der Familie oder im Freundeskreis.

Frei heißt wirklich frei

Auch wenn der erste Frust vergeht, ist was bleibt ein anhaltender Verlust an Lebensqualität. Arbeitgeber im Gesundheitswesen sind sich des Problems durchaus bewusst. Doch die übliche Art, wie Schichtdienste in der Kranken- und Altenpflege geplant werden, wie mit ungeplanten Ausfällen verfahren wird, lässt beinahe keine andere Lösung zu.
Dass es tatsächlich anders gehen kann, beweist Illersenio nun mit einem ganz neuartigen Dienstplan-Konzept, das auch eine bewusste Abkehr vom simplen Zweischicht-System einläutet. KI-gestützt berücksichtigen die Illersenio-Dienstpläne in Zukunft viele individuelle Mitarbeiterfaktoren, wie persönliche Arbeitsmöglichkeiten und –wünsche, die in Einzelgesprächen definiert wurden. Entwickelt wurde das Konzept in den letzten beiden Jahren. Nun ist es soweit, ab Jahresstart Teil des Stationären Pflegebetriebs zu werden. Was das für Pflegekräfte bei Illersenio konkret bedeutet, bringt Geschäftsführer Dominik Rommel auf den Punkt: „Frei heißt bei uns wirklich frei. Niemand wird mehr zu Hause angerufen, bloß weil jemand anderes krank ausfällt. Unsere Dienstpläne sind ab sofort fix und zwar schon 30 Tage im Voraus. Schließlich ist Pflege nicht irgendein Job. Freizeit und Erholung dürfen für unsere Kräfte nicht länger zur Diskussion stehen.“ Die Pluspunkte des neuen Konzeptes von Illersenio liegen somit auf der Hand: Dienstpläne werden immer schon zum Ersten des Vormonats herausgegeben und nachträglich vom Arbeitgeber nicht mehr verändert. Insbesondere „Bettelanrufe“ für spontanes Einspringen sind ab sofort tabu. Wie ernst es den Verantwortlichen damit ist, beweist die zugehörige Dienstplan-Garantie. Illersenio verpflichtet sich darin selbst zu einer Zahlung in Höhe von 100 Euro im Falle eines innerbetrieblichen „Vertragsbruchs“. Dass es dazu nicht kommen wird, ist sich Marketingleiter Roland Negele indes sicher: „Unser neues System bietet neben einer zentralen Dienstplanung hohe Flexibilität in der Personalplanung und klare Eskalationsmechanismen, sodass wir auch umfassende Personalausfälle damit abfangen können.“ Worauf sich neben den Bewohnern auch viele Pflegekräfte freuen dürfen: Da systembedingt zusätzliche Pflegekräfte zum Personalschlüssel vorgehalten werden, können diese regelmäßig die tägliche Arbeit der Pflege und Betreuung bereichern.

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Illersenio, c/o Caritasverein Illertissen gGmbH
Personalreferat Vogelstraße 8
89269 Vöhringen