Mittlerweile sind 175 Mitarbeitende in der Tochtergesellschaft beschäftigt, nach der Übernahme waren es 109. Wesentliche Unternehmensbereiche von Höhn sind neu aufgebaut worden, darunter die sogenannte „Musterentwicklung“, die für besondere Displays und Verpackungen im hochwertigen Preissegment eine Rolle spielt. Ebenfalls zurückgeholt wurde die Druckvorstufe. Die interne Spielkartenabteilung ist umgezogen und befindet sich nun in Ulm. Durch zahlreiche Investitionen ist die Leistungsfähigkeit deutlich erhöht. In der Druckerei wurde eine weitere Fünf-Farben-Maschine von Heidelberger aufgestellt. Im Bereich Stanzen konnte erstmal mit Bobst eine neu entwickelte Maschine im Feldtest fertig entwickelt und nach erfolgreichem Test übernommen werden. In der Abteilung Spielkarten sind fünf der sechs Spielkartenmaschinen mit neu entwickelten Roboterzellen ausgestattet worden. Um die Region Hamburg vertriebsmäßig besser erschließen zu können, wurde ein eigenes Vertriebsbüro mit zwei dort tätigen Mustermachern eröffnet. Für das gesamte Areal wurde ein Generalbebauungsplan erstellt. Dort ist ersichtlich, dass Teilflächen zur direkten Bebauung nicht geeignet sind. Diese Flächen werden auf Grundlage eines Erbpachtvertrages langfristig an die Firma Jacob Bek vermietet. Dieser hat auf der Fläche zwischenzeitlich eine Produktionshalle für eine Mehrstreifenquerteilanlage errichtet und in Betrieb genommen. Das ursprüngliche Verwaltungsgebäude ist generalsaniert und entspricht einem energieoptimierten KfW 55 Gebäude. Es liegt somit bezüglich seines Energieverbrauches ganze 45 Prozent unter den aktuellen, gesetzlichen Vorgaben für Neubauten. Ein Teil des Gebäudes soll langfristig an externe Parteien vermietet werden.
Höhn ist ein Unternehmen, welches sich auf eine breite Palette an Kompetenzen verlassen kann: Displays, Verpackungen, Spielkarten, Digitaldruck, Prepress sowie Logistik-Services sind nur einige der Bereiche, in denen das Unternehmen tätig ist. Alle Leistungen werden im Verbund, und damit aus einer Hand, angeboten. Die deutschen und europäischen Markenartikelhersteller aus der Pharma-, Kosmetik- und Optikindustrie haben dies ebenso zu schätzen gelernt wie die Süßwaren-, Nahrungsmittel-, Getränke- oder Touristikbranche. Höhn hat sich besonders hohen Qualitätsstandards verschrieben. Durch die Verwendung von exakt derselben Druckqualität können Verpackungen wie begleitende Displays oder Broschüren hergestellt werden. Im Fokus stehen dabei stets auch die Umweltaspekte. Höhn verfügt neben dem ISO-9001-Qualitätsmanagement über die PSO-Zertifizierung (ISO 12647-2) des standardisierten Offsetdrucks. Mit vielfältigen Maßnahmen wird den Umweltaspekten Rechnung getragen, die bei Höhn schon seit geraumer Zeit in die FSC®-Zertifizierung mündeten. Dabei kann auftragsbezogen klimaneutral produziert werden.
Die Ludo Fact Unternehmensgruppe ist ein stetig wachsendes mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz in Jettingen-Scheppach. Weltweit ist das Unternehmen an sechs weiteren Standorten vertreten. 900 Mitarbeitende sind für Ludo Fact tätig. Das Spektrum der Unternehmensbereiche reicht von der Brettspielbranche über die moderne Drucktechnik, Produkt und Markenpräsentation sowie der Logistik bis hin zu erneuerbaren Energien. So betreibt die Gruppe diverse Windparks, Solarparks und Wasserkraftwerke.

Kontakt

Höhn Display + Verpackung GmbH
Hohnerstraße 6
89079 Ulm
Tel.: 0731 494-0
Mail: info@hoehn-gruppe.com
Web: www.hoehn-gruppe.com