1. Aktien

Aktien sind verbriefte Eigentumsanteile an Unternehmen. Wer eine Aktie kauft, wird also Miteigentümer des Unternehmens und partizipiert an der Geschäftsentwicklung.

Gut zu wissen: Wenn man die Entwicklung von Aktien (MSCI Welt) im Zeitraum 2006 bis 2018 betrachtet, zeigt sich, dass sie lediglich in vier Jahren von anderen Anlageklassen übertroffen wurden.

2. Liquidität

Der Geldmarkt gilt als die risikoärmste Anlageklasse. Darunter fallen zum Beispiel Tagesgeldkonten, Festgeldkonten oder Geldmarktfonds.

Gut zu wissen: Die jederzeit sichere Verfügbarkeit hat ihren Preis. Entsprechend niedrig sind die zu erwartenden Renditen. Gelder auf Tagesgeldkonten sind dem Risiko der Inflation ausgesetzt. Auf lange Sicht verliert das Geld so schleichend an Wert.

3. Anleihen

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere. Unternehmen oder Staaten geben Anleihen aus und beschaffen sich so Kapital. Im Gegenzug zahlen sie ihren Kapitalgebern das Kapital zuzüglich Zinsen zurück.

Gut zu wissen: Änderungen des Zinsniveaus beeinflussen die Kursbewegung. Der Kurs einer Anleihe steigt, wenn die Zinsen in ihrem Laufzeitbereich fallen. Umgekehrt fallen die Kurse, wenn die Zinsen steigen.

4. Immobilien

Der Kauf eines Eigenheims oder einer Wohnung gehört zur beliebtesten Anlageform in Deutschland. Doch das bindet meistens sehr viel Kapital. Es gibt andere Wege, um am Immobilienmarkt teilzunehmen. Zum Beispiel über Immobilienfonds.

Gut zu wissen: Immobilientypische Risiken wie Mietausfall können zur Wertminderung der Anlage führen. Auch Konjunkturzyklen beeinflussen die Wertentwicklung der Immobilien.

5. Rohstoffe

Typische Rohstoffe sind Gold, Silber, Öl, Kohle, Holz oder Kaffee. An Rohstoffanlagen können sich Privatanleger häufig nur über Umwege beteiligen.

Gut zu wissen: Rohstoffe wie etwa Gold, können sich als Beimischung auch für Privatanleger anbieten. Als Anlageklasse können Rohstoffe zum Beispiel über Mischfonds einbezogen werden.

6. Gegenstände mit Sammlerwert

Oldtimer, Uhren, Möbel, Rotweine, Kunstwerke oder Turnschuhe: Wer Spaß an besonderen Sammlerstücken hat, kann das in seiner Vermögensstruktur berücksichtigen.

Gut zu wissen: Die Lagerung und Instandhaltung zum Beispiel bei einem wertvollen alten Auto kostet oft sehr viel Geld. Die Käufer für Sammlerstücke sind rar. Wer ein Sammlerstück kurzfristig zu Geld machen möchte, findet eventuell nur schwer einen Abnehmer und macht womöglich hohe Verluste.

Fakt ist: Die Lebenssituation und persönliche Risikoneigung eines Anlegers ist entscheidend für den Anlagemix. Die Beraterinnen und Berater der Kreissparkasse Göppingen unterstützen dabei, eine individuelle Anlagestrategie zu entwickeln. Weitere Informationen gibt es hier. (Link: https://www.ksk-gp.de/de/home/privatkunden/deka-investments.html?n=true)