Pflege-Wohngemeinschaften ermöglichen ihren Bewohnern ein besonders selbstbestimmtes Leben. So seies nicht verwunderlich, dass das Konzept bei Pflegebedürftigen und deren Angehörigen gut ankommt, weiß Daniel Kaludjerovic, der gemeinsam mit seiner Mutter Violinka Kaludjerovic als Geschäftsführer der Gepflegt außerklinische Intensivpflege GmbH tätig ist. „Das neue Jahr beginnt für uns mit guten Neuigkeiten: Nur zehn Monate nach Eröffnung unserer ersten Intensivpflege-WG, dem Intensivzentrum Fils-tal, eröffnen wir am 17. Januar 2023 unsere dritte Wohngemeinschaft für schwerstpflegebedürftige Menschen, das Intensivzentrum Staufen-eck.“

Fast alle Plätze belegt

Wie das Intensivzentrum Filstal befindet sich das Intensivzentrum Staufeneck im Gebäude des ehemaligen Altenheims Drei Birken in Salach. Neben geräumigen Einzelzimmern bietet es eine neue Küche, Bäder mit WC und Dusche sowie
Gästetoiletten und einen Auf­enthaltsraum, um das Miteinander der Wohngemeinschaft zu stärken. „Insgesamt bietet das Intensivzentrum Staufeneck Platz für sechs Patienten“, berichtet Violinka Kaludjerovic. „Wir sind stolz darauf, dass bereits schon jetzt fast alle Zimmer vermietet sind. Nur zwei Plätze sind noch frei. Das spricht für unser Konzept und die Kompetenz unserer spezifisch weitergebildeten Pflegefachkräfte.“ Diese werden unterstützt von mehreren Präsenzkräften, die zum Beispiel Einkäufe erledigen oder Botengänge für die Bewohner übernehmen. „Sie sorgen außerdem für die Unterhaltung der Patienten, ganz nach deren Wünschen und Bedürfnissen“, führt Daniel Kaludjerovic aus.

Gute Zusammenarbeit und guter Ruf

Beide rechnen damit, ihren Mitarbeitern schon Ende Februar eine weitere voll besetzte Wohngemeinschaft als Arbeitsplatz bieten zu können. Für den Erfolg machen sie auch die gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Kliniken und deren Mitarbeitern sowie den Krankenkassen verantwortlich. „Wir freuen uns über den guten Ruf, den wir genießen“, sagt Daniel Kaludjerovic. „Dazu beigetragen hat auch unser lückenloses Überleitmanagement und die Bereitschaft, Entlassungen schnell und auch kurzfristig zu ermöglichen. Das hat sich herumgesprochen. Sogar aus Neresheim im Landkreis Aalen haben uns schon Anfragen erreicht.“

Außergewöhnliche medizinische Ausstattung und Vernetzung

Um anstrengende Klinikaufenthalte für die Patienten zu reduzieren, investiert die Gepflegt außerklinische Intensivpflege GmbH regelmäßig in neue Ausstattung. So wurde unter anderem ein Gerät für Blutgasanalysen angeschafft, sodass diese in Zusammenarbeit mit den Fachärzten, die die Wohngemeinschaften und Patienten in der häuslichen Versorgung betreuen, direkt vor Ort durchgeführt werden können. Geplant ist zudem der Kauf eines Endoskops. „Damit können wir zum Beispiel Trachealkanülen zusammen mit unseren Sanitätshäusern und unserem Atemtherapeuten perfekt an den Patienten anpassen, ohne dass er dafür in eine Klinik gebracht werden muss“, so Violinka Kaludjerovic.

Die IT-Vernetzung mit den Praxen ist ein großer Vorteil, wenn ein ärztlicher Rat gebraucht wird.

Daniel Kaludjerovic
Geschäftsführer
Auch die Vernetzung der Einrichtungen der Gepflegt außerklinische Intensivpflege GmbH ist außergewöhnlich. So ist das übergreifende IT-System auch mit den Praxen der Hausärzte verbunden. Diese können so schnell und problemlos in die Akte eines Patienten sehen, die Dokumentation der Pflegekräfte lesen und Rücksprache mit ihnen halten. „Das ist ein Vorteil, wenn der Rat oder die Information eines Arztes einmal außerhalb der regulären Visite gebraucht wird oder er gerade Sprechstunde in seiner Praxis hat und diese nicht verlassen kann“, erklärt Daniel Kaludjerovic.

Weitere Projekte in Planung

Nach der Eröffnung der dritten Pflege-WG stehen noch viele weitere Projekte an. „Wir haben einiges in Planung und freuen uns darauf, unsere neuen Projekte zeitnah präsentieren zu können.“

KONTAKT

Intensivzentrum Staufeneck
Mörikestraße 21
73084 Salach
Telefon: (07162) 940071