Früher oder später (be)trifft es jeden: Pflege als demographisches Thema

Sicherlich stimmst du dieser Aussage zu: Gesundheit ist unser höchstes Gut. Doch so wichtig sie ist, so zerbrechlich ist sie auch. Gerade im Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns nicht mehr ausreichend um unser eigenes Wohl kümmern können. Dann wird professionelle Pflege nötig. Falls du noch jünger bist, mag diese Thematik in deinen Augen noch in weiter Ferne liegen, aber früher oder später betrifft Pflege jeden: ob direkt als Patient*in oder indirekt als Angehörige*r. Dann möchtest du dich selbst oder deine Liebsten selbstverständlich gut aufgehoben und in den besten Händen wissen, oder nicht?
Aber die Realität schmälert die Hoffnungen auf gute Pflege oftmals und kehrt sie in Sorgen um: Können Pflegekräfte sich überhaupt die nötige Zeit nehmen oder stehen sie zu sehr unter Druck, schnell zum nächsten Pflegefall hetzen zu müssen? Sind sie überlastet und unterlaufen ihnen dadurch schneller Fehler, die teils drastische Folgen haben können? Solche Fragen lösen vielmehr ein flaues Gefühl in der Magengegend als die beruhigende Gewissheit einer kompetenten Versorgung aus.

Ein Blick in die Zukunft: Pflege wird noch wichtiger

Dabei ist Pflege eine enorm relevante und unverzichtbare Dienstleistungsbranche, die in Zukunft sogar noch an Bedeutung gewinnen wird. Grund hierfür ist der demographische Wandel, der für einen Zuwachs der Ältesten in unserer Gesellschaft sorgt. Die Personalsituation in der Pflege verhält sich aber leider konträr: Seit Jahren greift der Fachkräftemangel um sich. Stand heute fehlen deutschlandweit bereits 200.000 Pflegekräfte. Dabei steigt die Zahl der Pflegebedürftigen weiter und Prognosen lassen erahnen, dass die Personallücke in der Pflege bis 2030 auf 500.000 fehlende Pflegepersonen anwachsen wird. Nicht auszumalen, wie sich das auf die dringend notwendige Versorgung pflegebedürftiger Menschen auswirken könnte.
Dabei lautet ein zentraler Grundsatz in der Pflege: ambulant vor stationär. Schließlich möchten die meisten Menschen auch bei eintretender Pflegebedürftigkeit lieber weiterhin zuhause leben als in ein Pflegeheim zu ziehen. Dieser Wunsch ist auch nicht verwunderlich bei all den Erinnerungen, die mit dem eigenen Zuhause verbunden sind. Auch für Menschen, die zwar nicht pflegebedürftig sind, aber sich Entlastung im Alltag wünschen, ist eine ambulante Versorgung die ideale Lösung. Ein Betreuungsdienst übernimmt dann die Aufgaben, die früher des Öfteren die eigenen Kindern noch leisten konnten: Spaziergänge, Gesellschaftsspiele oder gemeinsames Lesen. Doch der Familienalltag gestaltet sich heutzutage in vielen Fällen so, dass der Nachwuchs zu weit weg wohnt, beruflich zu eingespannt oder auch emotional einfach überlastet ist.

Arbeiten in der Pflege: Ein wichtiger Beruf mit schlechtem Image

Wer in der Pflege arbeitet, stellt sein Tun in den Dienst am Menschen. Berufe im Pflegesektor sind nicht nur von gesellschaftlich hoher Relevanz, sondern vor allem auch für die Lebensqualität Einzelner enorm bedeutsam. Umso drastischer ist es, dass die Pflege als Berufsbranche mit einem schlechten Image in Verbindung gebracht wird. Sicherlich kennst auch du die gängigen Argumente: Die Arbeitsbedingungen seien schlecht, heißt es immer wieder. Dabei sind aber nicht die Inhalte das Problem, sondern die Umstände. Denn die Pflege hilfsbedürftiger Menschen an sich ist ein schöner und mehr als erfüllender Beruf, der wesentlicher Bestandteil einer solidarischen Gemeinschaft ist und auch als solcher Anerkennung finden sollte.
Einzig die Problemlage des Fachkräftemangels trübt die Arbeitsbedingungen und damit auch das Ansehen. Dabei ist Pflege ein Zusammenspiel vieler Berufsgruppen, bei dem ein Zahnrad ähnlich einer Uhr ins andere greifen muss. Teamarbeit, Unterstützung und Zusammenhalt sind grundlegende Bedingungen für einen erfolgreichen Pflegeprozess in jeglicher Hinsicht. Fällt nur ein Zahnrad oder gleich mehrere aus, gerät das Uhrwerk ins Stocken. Der Fachkräftemangel ist jedoch bereits so weit fortgeschritten, dass langfristig umgedacht werden muss. Damit das System weiterhin funktioniert, braucht es engagierte Helfer*innen mit dem Herz am rechten Fleck. Es braucht dich!

Die Lösung für die Pflegebranche: Motivierte Quereinsteiger*innen

Fakt ist: Pflege benötigt dringend mehr Personal, um die Versorgungsstruktur für hilfsbedürftige Menschen aufrechterhalten zu können. Die Lösung sind engagierte Quereinsteiger*innen, die sich beruflich verändern und den Schritt in die Pflege wagen wollen. Denn man muss nicht zwingend Pflegefachkraft sein, um einen wertvollen Beitrag zum System leisten zu können. Es gibt viele Berufsbilder, die auch Ungelernte übernehmen können: Pflegeassistenz, Alltagsbegleitung, Betreuungsassistenz in der Behindertenhilfe und Hauswirtschaftshilfe. Wirklich jeder Einzelne kann einen wertvollen Beitrag leisten und einen Beruf ergreifen, der Sinn stiftet und gesellschaftlich wichtiger denn je ist!

Die Sozialagentur Konkret sucht Verstärkung

Als Pflege- und Betreuungsdienst setzt sich die Sozialagentur Konkret für hilfsbedürftige Menschen ein, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung Unterstützung benötigen. Bei uns arbeiten Fachkräfte und Quereinsteiger*innen Hand in Hand. Zusammen ermöglichen sie Menschen den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben im eigenen Zuhause. Dabei machen wir uns für unsere Kund*innen gleichermaßen wie für unsere Mitarbeitenden stark:
● Oberstes Prinzip: Keine Arbeit nach der Stoppuhr. Wir fahren nicht nach dem klassischen Tourenmodell, sondern planen unsere Einsätze ganz nach Bedarf unserer Kund*innen. Wir nehmen uns immer so viel Zeit wie nötig.
● Wir legen Wert auf eine enge, vertraute Beziehung zu unseren Kund*innen. Deshalb arbeiten wir nach dem Prinzip der Bezugspflege, d. h. es kommt immer dieselbe Pflege- oder Betreuungskraft zu einer pflegebedürftigen Person.
● Wir bieten unseren Angestellten mindestens gleiche bzw. gar bessere Verdienstmöglichkeiten als in der ambulanten Pflege regulär üblich.
● Wir fördern unsere Mitarbeitenden. Auch Quereinsteiger*innen ermöglichen wir berufliche Entwicklungschancen bis hin zur Teamleitung.
Karriere in der Pflege ist bei uns auch ohne vorherige Ausbildung möglich. Bei uns kannst du dich als Quereinsteiger*in einbringen und verwirklichen. Stagnation ist für die Sozialagentur Konkret ein Fremdwort. Wir richten unseren Blick nach vorne.

Auch du kannst so einfach Gutes tun!

Pflege geht uns alle an. Allein aus diesem Grund muss etwas getan werden, um eine gute pflegerische Versorgung auch jetzt und in Zukunft bei anhaltendem Fachkräftemangel leisten zu können. Die Lösung bist du, liebe Leserin oder lieber Leser! Ein Quereinstieg in der Pflege ist für alle Menschen geeignet, die Freude am Umgang mit Menschen haben und einer Beschäftigung mit Sinn nachgehen wollen. Jeder Einzelne kann sich einbringen und bekommt dafür unglaublich viel Dankbarkeit zurück. Für die Hilfsbedürftigen bist du nicht irgendwer; du bist eine wahre Heldin oder ein wahrer Held. Ohne dich geht es nicht. Dabei sind deine Einstiegsmöglichkeiten vielfältig. Du entscheidet selbst, ob du dich als Pflegehilfskraft, Alltagsbegleiter*in, Betreuungsassistenz oder Hauswirtschaftshilfe siehst.
Die Sozialagentur Konkret bietet dir den sinnstiftenden Job, den du schon immer wolltest. Schau doch einfach mal bei unseren aktuellen Stellenangeboten vorbei und melde dich. Packen wir’s gemeinsam an!

Kontakt:

Frau Katrin Riebau
Pflegedienstleitung
Bewerbung@sozialagentur-konkret.de
Festnetz: 0731 140 50 959