Wahnsinniger Glücksgriff

BEL 15.11.2014

Die Mutter gelähmt und psychisch angeschlagen, der Vater wegen der Pflege stark eingespannt und in einem Minijob tätig: Das ist für die Familie, vor allem aber den neunjährigen Sohn Moritz (Name geändert) im Dezember 2013 kein einfaches Leben. Da die Familie in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung lebt, muss der Junge bei den Eltern im Doppelbett schlafen.

Und das hat die Unterstützung der Aktion 100 000 und Ulmer helft bewirkt:

Durch den Aufruf in der Zeitung wurde Sozialarbeiter Christian Peschl auf eine deutlich größere Wohnung aufmerksam gemacht. "Auch noch perfekt behindertengerecht. Ein wahnsinniger Glücksgriff!", freut sich Peschl. Dank der Spende von der Aktion 100 000 und Ulmer helft habe man die neue Wohnung komplett einrichten können. "Das war aber nur möglich, weil wir auch auf die Spenden von gebrauchten Möbeln zurückgreifen konnten", berichtet Peschl.

Der inzwischen zehnjährige Moritz hat nun nicht nur ein eigenes Zimmer, die neue Wohnung liegt praktischerweise auch viel näher an seiner Schule. Durch den Umzug habe sich die Lage der Familie großartig verbessert, Eltern und Sohn verspürten eine große Dankbarkeit den Spendern gegenüber.

Alle Probleme sind dank der Unterstützung von der Aktion 100 000 und Ulmer helft aber nicht aus der Welt. "Leider hat sich der Gesundheitszustand der Mutter inzwischen verschlechtert", sagt Christian Peschl bedauernd.