In der Serie „The Crown“ spielt sie die Hauptrolle als Königin Elizabeth II. - im richtigen Leben würde Schauspielerin Olivia Colman nicht mit der Queen tauschen wollen.

„Nein! Das fände ich fürchterlich“, sagte die 45-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in London. „Ich glaube, jeder, der sagt, er würde das lieben, ist entweder verrückt oder hat das nicht durchdacht.“ Vor allem „die Freiheit, unsichtbar zu sein“ würde Colman fehlen. „Die Leute verstehen nicht, wie das ist, wenn man das nicht hat.“

Wie viele Menschen sei sie allerdings auch fasziniert von den Royals, verriet die Oscar-Gewinnerin („The Favourite“). „Aber ich bin genauso fasziniert von der spanischen Königsfamilie, den europäischen Königsfamilien“, sagte sie. „Das ist ein Leben, das keiner von uns kennt. Also ist es interessanter.“

Colman räumte ein, es sei „eine schreckliche Angewohnheit von uns allen, neugierig zu sein und ein bisschen Interesse an Klatsch zu haben. Ich würde gern sagen, dass ich nicht so bin, aber ich bin es total.“

Die dritte Staffel von „The Crown“ ist ab Sonntag (17. November) bei Netflix zu sehen. Die Serie dreht sich um viele reale, historische Ereignisse. Die privaten Gespräche und alles, was sich jenseits der Öffentlichkeit abspielt, ist allerdings Fiktion. „Dass sich Leute vorstellen, was du hinter verschlossenen Türen sagst - das ist doch echt das Allerschlimmste!“, scherzte Colman, die sich über mögliche Zuschauer im Buckingham-Palast Gedanken macht. „Ich hoffe irgendwie, dass sie nicht zuschauen“, sagte sie. „Ich würde das nicht tun.“